Internes Bleaching
Kurz erklärt
Das interne Bleaching hellt einen einzelnen, von innen dunkel verfärbten Zahn auf – typischerweise nach einer Wurzelbehandlung, wenn der Zahn durch den abgestorbenen Nerv nachgedunkelt ist. Das Aufhellungsmittel wird dabei ins Zahninnere eingebracht, nicht von aussen aufgetragen.
Wann kommt es infrage?
Das Wichtigste auf einen Blick
- Für einzelne, von innen verfärbte (wurzelbehandelte) Zähne
- Das Bleichmittel wirkt im Zahninneren
- Schonende Alternative zu Krone oder Veneer
- Nur bei bereits wurzelbehandelten Zähnen
Ein wurzelbehandelter Zahn kann sich mit der Zeit dunkel verfärben, weil Abbauprodukte des abgestorbenen Gewebes das Zahnbein einfärben. Beim internen Bleaching wird ein Aufhellungsmittel in den eröffneten, bereits wurzelbehandelten Zahn eingelegt („Walking-Bleach“-Technik) und nach einiger Zeit erneuert, bis der Zahn den Nachbarzähnen farblich wieder gleicht.
Ablauf
Der Zahn wird von innen gereinigt, das Mittel eingebracht und mit einer provisorischen Füllung verschlossen. Nach einigen Tagen wird das Ergebnis beurteilt und der Vorgang bei Bedarf wiederholt. Ist die gewünschte Farbe erreicht, wird der Zahn dicht verschlossen. Internes Bleaching ist substanzschonender als das Überkronen eines dunklen Zahns.
Häufige Fragen
Wann wird internes Bleaching angewendet?
Bei einzelnen Zähnen, die sich nach einer Wurzelbehandlung von innen dunkel verfärbt haben. Das Aufhellungsmittel wirkt im Zahninneren und gleicht die Farbe wieder an die Nachbarzähne an.
Funktioniert internes Bleaching bei jedem dunklen Zahn?
Nein. Es eignet sich für von innen verfärbte, bereits wurzelbehandelte Zähne. Oberflächliche Verfärbungen werden dagegen mit normalem Bleaching behandelt. Die Eignung klärt der Zahnarzt.
Ist internes Bleaching schonender als eine Krone?
Ja. Es trägt kaum Zahnsubstanz ab und ist damit substanzschonender als das Überkronen oder Verblenden eines dunklen Zahns. Ob es ausreicht, hängt vom Einzelfall ab.